I n jüngster Zeit werden immer häufiger die Umweltsünden vergangener Tage aufgedeckt. Besonders im Bereich ehemaliger Tankstellen und auf Geländen der Schwerindustrie wurden Schweröle zum Betrieb eingesetzt oder sind im Laufe der Zeit ins Erdreich abgesickert.
Bereits ein Tropfen Öl genügt, um 1000 Liter Trinkwasser zu verseuchen. Vor diesem Hintergrund ist es Gebot der Stunde vorhandene und entdeckte Altlasten fachgerecht und ökologisch sinnvoll der Entsorgung zuzuführen. Den Verseuchungsgrad eines Kontaminierten Erdreichs stelt in aller Regel ein Labor mit den entsprechenden Untersuchungen fest.
Leider ist dies mit einem enormen Kostenaufwand verbunden, da die Entsorgung unter strengen Auflagen unter Beobachtung eines Labors vor Ort sowie der Abfallbehörde mit dem Kreislaufwirtschaft bzw. Abfallgesetz und den weiteren zuständigen Behörden erfolgen muss. Häufig ist schwerer Atemschutz und eine ständige Gesundheitskontrolle der Mitarbeiter notwendig, da die aufsteigenden Gase bei der Eröffnung eines verseuchten Gebietes enorm gesundheitsschädlich sind.